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Eine Raki-Lektion

Wenn dir ein Fremder schreibt

MindShield ● Lesedauer rund 5 Minuten ● Für Kinder ab 9, am besten gemeinsam mit Eltern

Das Internet ist toll zum Lernen und Spielen. Aber so wie im echten Leben gibt es auch hier Menschen, die es nicht gut meinen. Manche Fremde tun im Netz besonders nett und geben sich sogar als Kind in deinem Alter aus, um dein Vertrauen zu gewinnen.

Das klingt unheimlich, ist aber gar nicht so schwer zu durchschauen. Wenn du ein paar Zeichen kennst, merkst du schnell, wann etwas nicht stimmt.

„Ein echter Freund verlangt keine Geheimnisse und drängt dich zu nichts. Genau daran erkennst du ihn."

Daran merkst du, dass etwas nicht stimmt

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Jemand will deine privaten Dinge

Die Person fragt nach deiner Adresse, deiner Schule, deiner Telefonnummer oder will Fotos von dir.

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Es soll geheim bleiben

Du sollst niemandem von eurem Kontakt erzählen. Das ist eines der größten Warnsignale überhaupt.

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Plötzlich Geschenke und Versprechen

Jemand macht dir viele Komplimente, Versprechungen oder will dir etwas schenken, das du gar nicht kennst.

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Ein Treffen, am besten heimlich

Die Person will sich mit dir treffen, ohne dass jemand davon weiß.

So schützt du dich

  • Gib Fremden nie private Dinge wie Adresse, Telefonnummer oder Fotos.
  • Nimm nur Freundschaftsanfragen von Menschen an, die du auch im echten Leben kennst.
  • Schick nie Fotos von dir an Fremde, auch wenn sie nett fragen.
  • Erzähl deinen Eltern von komischen Kontakten. Das ist mutig, nicht peinlich.

Was würdest du tun?

Ein neuer Online-Freund möchte sich mit dir im Park treffen. Er sagt, er ist 12 Jahre alt wie du, und will dir ein tolles Geschenk mitbringen.

Genau richtig. Solche Anfragen erzählst du immer deinen Eltern, und du gehst nie allein hin. Stark gemacht.

Im Zweifel gilt: nicht antworten, nichts versprechen, und deinen Eltern Bescheid sagen.

Das ist immer der sichere Weg.

Rakis Merksatz aus dieser Lektion

Brauchst du Hilfe? Wenn dich jemand bedrängt oder dir etwas Angst macht, findest du auf unserer Hilfe-Seite Menschen, die dir sofort helfen.
Für Eltern

In Kürze

  • Sprechen Sie früh und ohne Drama über Fremde im Netz. So wird es für Ihr Kind normal, Ihnen davon zu erzählen.
  • Reagieren Sie ruhig statt mit Verboten. Ein Kind, das Strafe fürchtet, schweigt eher.
  • Vermitteln Sie klar: Ein Erwachsener, der ein Kind zur Geheimhaltung drängt, handelt nie gut.
  • Bei Verdacht auf Übergriffe: Screenshots als Beweis sichern, nichts löschen, und Hilfe holen (siehe Hilfe-Seite).

Stark, dass du das jetzt erkennst.

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