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Eine Raki-Lektion

Wenn andere online gemein sind

MindShield ● Lesedauer rund 5 Minuten ● Für Kinder ab 10, am besten gemeinsam mit Eltern

Manchmal sind Menschen im Netz gemein. Wenn das immer wieder passiert, mit Absicht, um jemandem wehzutun, nennt man das Cyber-Mobbing.

Das ist kein Spaß und niemals die Schuld der Person, die es trifft. Besonders schwer macht es, dass es rund um die Uhr weitergehen kann, nicht nur in der Schule. Aber du bist dem nicht hilflos ausgeliefert, und du bist nicht allein.

„Mobbing ist nie ein Spaß und nie deine Schuld. Und das Wichtigste: Du musst da nicht allein durch."

So erkennst du Cyber-Mobbing

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Es wiederholt sich

Nicht ein einzelner blöder Spruch, sondern immer wieder, gezielt gegen dieselbe Person.

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Es soll wehtun

Beleidigen, bloßstellen, ausschließen oder Gerüchte verbreiten. Es geht darum, jemanden klein zu machen.

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Es hört zu Hause nicht auf

Anders als ein Streit auf dem Schulhof geht es im Netz rund um die Uhr weiter. Das macht es besonders schwer.

Wenn es dich trifft

  • Antworte nicht zurück. Genau das wollen die anderen oft.
  • Blockiere die Person.
  • Mach Screenshots als Beweis.
  • Erzähl es einem Erwachsenen, dem du vertraust. Das ist kein Petzen, das ist mutig.
  • Denk immer daran: Es ist nicht deine Schuld.

Wenn du es bei anderen siehst

  • Mach nicht mit, auch nicht mit einem Like.
  • Sei nett zu der Person, die es trifft. Ein einziger Freund hilft enorm.
  • Sag auch hier einem Erwachsenen Bescheid.

Was würdest du tun?

In einem Gruppenchat machen sich plötzlich alle über einen Mitschüler lustig und posten fiese Sprüche über ihn.

Genau richtig. Wer nicht mitmacht und freundlich bleibt, hilft schon viel. Und einem Erwachsenen Bescheid zu geben, ist mutig, nicht petzig. Niemand sollte das allein aushalten.

Nicht zurückschlagen, Beweise sichern, Hilfe holen.

Mobbing ist nie deine Schuld, und einem Erwachsenen Bescheid sagen ist mutig.

Rakis Merksatz aus dieser Lektion

Wirst du gemobbt oder hast du Angst? Du bist nicht allein. Sag deinen Eltern oder einer erwachsenen Person, der du vertraust, Bescheid. Die Nummer gegen Kummer hilft dir kostenlos und anonym unter 116 111. Weitere Anlaufstellen findest du auf unserer Hilfe-Seite.
Für Eltern

In Kürze

  • Nehmen Sie Signale ernst, etwa Rückzug oder plötzliche Angst vor dem Handy.
  • Bleiben Sie ruhig und nehmen Sie das Gerät nicht als Strafe weg, sonst erzählt Ihr Kind nichts mehr.
  • Sichern Sie Beweise, melden Sie es der Plattform und bei Bedarf der Schule.
  • Anlaufstellen: Nummer gegen Kummer 116 111 und unsere Hilfe-Seite, bei Bedrohung auch die Polizei.

Niemand muss Mobbing allein durchstehen.

Hilfe finden →