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Eine Raki-Lektion

Wer sieht das eigentlich?

MindShield ● Lesedauer rund 5 Minuten ● Für Kinder ab 9, am besten gemeinsam mit Eltern

Privatsphäre heißt: Du entscheidest, was von dir privat bleibt und wer es sehen darf. Dein Zimmer ist privat, du sagst, wer reinkommt. Im Internet ist das genauso, nur mit einem Unterschied: Was du einmal teilst, bleibt oft sehr lange da.

Darum lohnt es sich, vorher kurz zu überlegen, bevor du etwas von dir preisgibst.

„Frag dich vor jedem Teilen: Möchte ich wirklich, dass das jeder sieht, vielleicht für immer?"

Das bleibt bei dir

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Wer du bist und wo du wohnst

Voller Name, Adresse, Schule und Telefonnummer gehen Fremde nichts an.

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Wo du gerade bist

Dein Standort und Bilder wie „wir sind im Urlaub" verraten oft zu viel.

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Deine Fotos

Besonders Bilder von dir und deiner Familie teilst du nur mit echten Freunden.

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Deine Passwörter

Die gehören niemals jemand anderem, auch nicht der besten Freundin.

Drei Gewohnheiten für mehr Privatsphäre

  • Nutze einen Spitznamen statt deines echten Namens.
  • Stell deine Einstellungen so, dass nur Freunde dich sehen. Beim Einrichten helfen dir deine Eltern.
  • Denk nach, bevor du etwas postest: Würde es dir in einem Jahr noch gefallen? Was online ist, bleibt oft lange.
  • Frag deine Eltern, bevor du irgendwo persönliche Daten eingibst.

Raki würfelt dir einen sicheren Spitznamen

Gib ein Lieblingswort ein, dann baut Raki deinen Spitznamen daraus. Wichtig: nimm ein Wort wie ein Tier oder ein Hobby, nicht deinen echten Namen, kein Geburtsjahr, kein Alter.

Was würdest du tun?

Ein neues Spiel will deinen echten Namen, deine Adresse und ein Foto von dir, bevor du spielen darfst. Was machst du?

Genau richtig. Ein Spiel braucht weder deine Adresse noch ein echtes Foto. Im Zweifel keine echten Daten eingeben und deine Eltern fragen.

Du entscheidest, was privat bleibt.

Im Zweifel gilt: weniger teilen und deine Eltern fragen.

Rakis Merksatz aus dieser Lektion

Verlangt jemand zu viel von dir? Wenn dich eine Seite oder Person zu privaten Daten drängt, gib nichts ein und sag deinen Eltern Bescheid. Mehr Hilfe findest du auf unserer Hilfe-Seite.
Für Eltern

In Kürze

  • Richten Sie die Privatsphäre-Einstellungen gemeinsam ein: nur Freunde, kein öffentliches Profil.
  • Erklären Sie das „Für immer"-Prinzip: Gepostetes lässt sich selten vollständig löschen.
  • Nutzen Sie kindersichere Suchmaschinen und altersgerechte Konten.
  • Bleiben Sie im Gespräch, ohne zu kontrollieren, damit Ihr Kind offen bleibt.

Jetzt entscheidest du selbst, wer was von dir sieht.

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