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Eine Raki-Lektion

Wenn sich jemand als du ausgibt

MindShield ● Lesedauer rund 5 Minuten ● Für Kinder ab 10, am besten gemeinsam mit Eltern

Stell dir vor, jemand schlüpft in deinen Namen und tut online so, als wäre er du. Er kommt in dein Konto oder baut ein falsches Profil mit deinem Namen und deinem Foto. Das nennt man Identitätsdiebstahl.

Im Netz heißt das meistens: Jemand übernimmt dein Konto oder macht dich nach. Die gute Nachricht: Mit ein paar Schutzschilden, die du schon kennst, machst du es ihm richtig schwer.

„Identitätsdiebstahl heißt: Jemand gibt sich als du aus. Aber mit deinen Schutzschilden, die du schon kennst, kommt er gar nicht erst rein."

Was so jemand anstellen könnte

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Deine Freunde täuschen

Er schreibt deinen Freunden in deinem Namen und bittet sie zum Beispiel um Geld oder um ihre Daten.

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In deinem Namen posten

Er schreibt gemeine oder peinliche Sachen, die dann so aussehen, als kämen sie von dir.

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Dich aussperren

Er ändert dein Passwort, und plötzlich kommst du selbst nicht mehr in dein Konto.

Daran merkst du es

  • Freunde fragen nach einer komischen Nachricht, die du nie geschrieben hast.
  • Du kommst plötzlich nicht mehr in dein eigenes Konto.
  • In deinem Profil tauchen Dinge auf, die du nicht gepostet hast.

So schützt du dich

Was würdest du tun?

Eine Freundin schreibt dir plötzlich seltsam und bittet dich dringend um dein Passwort, angeblich um dir in einem Spiel zu helfen.

Genau richtig. Eine echte Freundin braucht nie dein Passwort. Eine so seltsame Bitte heißt oft, dass jemand ihr Konto übernommen hat. Auf einem anderen Weg nachfragen und Eltern Bescheid sagen.

Dein Passwort gibst du niemandem.

Mit 2FA und Vorsicht bei Links macht dich keiner nach.

Rakis Merksatz aus dieser Lektion

Gibt sich jemand als du aus oder ist dein Konto weg? Ändere sofort dein Passwort, schalte 2FA an und sag deinen Eltern Bescheid. Warne deine Freunde, dass gerade jemand in deinem Namen schreibt. Auf unserer Hilfe-Seite findest du weitere Anlaufstellen.
Für Eltern

In Kürze

  • Starke Passwörter und 2FA bei den wichtigen Konten einrichten.
  • Über Phishing und Konto-Übernahme sprechen, das sind die häufigsten Einfallstore.
  • Bei Verdacht: Passwörter ändern, Konto sichern, Anbieter informieren und Freunde warnen.
  • Persönliche Daten sparsam halten, sie sind das Material für falsche Profile.

Jetzt machst du es Identitätsdieben richtig schwer.

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