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Wer steckt hinter der Maske?

Hör dir zuerst die Geschichte an. Danach kommt deine Mission.

Hören · bald
Ein Kind aus Papier hält ein Tablet. Darauf hält eine Figur eine bunte Federmaske vor ihr Gesicht. Darüber schwebt ein großes Fragezeichen.

Kennst du Karneval? Alle tragen Kostüme und Masken. Du weißt nie genau, wer dahintersteckt.

Im Netz ist es genauso. Jemand schreibt: „Ich bin auch sieben.“ Doch du kannst nicht hinter die Maske sehen. Vielleicht ist es gar kein Kind.

Manche setzen eine besonders nette Maske auf. Sie schreiben lieb und wollen dein Freund sein. Wer nett schreibt, ist trotzdem fremd.

Darum verrätst du Fremden nichts: nicht deinen Namen, nicht deine Schule, nicht wo du wohnst, kein Foto. Kommt eine seltsame Nachricht, antwortest du nicht. Du zeigst sie deinen Eltern. Du bekommst keinen Ärger, auch wenn du schon geantwortet oder etwas verraten hast.

Rakis Merksatz

Im Netz kann jeder eine Maske tragen. Verrate Fremden nichts.

Raki sagt: „Hinter einer Maske kann jeder stecken. Darum bleibst du vorsichtig, auch wenn jemand nett ist.“

Deine Mission

Frage 1 von 3

Jemand schreibt dir im Netz: „Ich bin auch sieben. Auf welche Schule gehst du?“ Was machst du?

Löse die Mission, dann bekommst du deinen Haken.

Für deine Eltern

Aufgabe für Sie und Ihr Kind

Zum Vorlesen:

Im Netz kann jeder eine Maske tragen. Kennst du jemanden nicht aus dem echten Leben, ist er fremd, auch wenn er nett schreibt. Einem Fremden verrätst du nichts. Kommt eine seltsame Nachricht, zeigst du sie deinen Eltern.

Die Frage: Kenne ich diese Person aus dem echten Leben?

Zum Weiterreden:

  • Was verrate ich einem Fremden?
  • Was mache ich mit einer seltsamen Nachricht?

Gemeinsam üben: Spielt es einmal durch: Haltet ein Blatt Papier als Maske vor das Gesicht und sagt etwas Nettes wie „Ich bin auch sieben, wie heißt du?“. Das Kind übt die Antwort: nichts verraten, Bescheid sagen. Schaut danach zusammen nach, wer auf dem Tablet oder in Nachrichten-Apps überhaupt schreiben kann.

Gut zu wissen

Blatt zur Reihe zum Ausdrucken: „Wer bist du wirklich?“